RLCL e.V.

 

Wo wir herkommen, wer wir sind, wo wir hin wollen und wer uns auf diesem Weg begleitet.
 

 

 

Die Idee der Law Clinics stammt aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum. Sie bezeichnet dort universitäre Projekte, die Rechtsberatung für verschiedene sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen durch Jura-Student*innen anbieten. So gibt es etwa Law Clinics zu Sozialrecht oder Mietrecht.

Wie bereits bestehende andere "Refugee Law Clinics" haben auch wir das Migrations- und Flüchtlingsrecht als Arbeitsgebiet gewählt. In Deutschland hat sich dieses Konzept teilweise weg vom reinen Uniprojekt und hin zu eigenständigen Student*innen-Initiativen entwickelt. Auch die RLC Leipzig wird nicht von der Universität Leipzig organisiert, kooperiert jedoch mit dieser. Unser Projekt wird vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staats- und Verfassungslehre, Prof. Dr. Christoph Enders, unterstützt.
Unsere Initiative ist offen für alle, die sich im Asylrecht ausbilden lassen wollen – also auch für Nicht-Studierende sowie für Studierende sämtlicher Fachrichtungen.

So sehen unsere AK's aus

So sehen unsere AK's aus

Unsere konkrete Arbeit besteht in der Informierung und Begleitung des Betroffenen während des behördlichen Verfahrens und der damit einhergehenden Aufklärung über die jeweiligen persönlichen Rechte und Pflichten. Unser Fachgebiet konzentriert sich auf das Asylrecht und alle damit verbundenen Themen, wie das Dublin-Verfahren.
Die praktische Beratung erfolgt durch Ehrenamtliche, die wir in einem eigens finanzierten Ausbildungsprogramm schulen. Zur Gewährleistung der notwendigen Qualität stehen wir in Kooperation mit der Universität Leipzig und in diesem Themenfeld tätigen Anwält*innen, wie mit Richtern des Bundesverwaltungsgerichtes. Im Frühjahr 2015 konnten wir somit unsere ersten Mitglieder in die aktive Beratung in mehrere Erstaufnahme- und Gemeinschaftsunterkünfte entsenden.

Im Angesicht der Notwendigkeit gut ausgebildeter Sprachmittler*innen in der Beratung haben wir zudem begonnen, regelmäßig Kompetenztrainings für aktive Sprachmittler*innen zu organisieren.




Hast du Lust beizutreten und mitzumachen?

 

Einige unserer Mitglieder

Einige unserer Mitglieder

Aktuell wird im Zwei-Wochentakt in den Räumlichkeiten der Gesellschaft für Völkerverständigung in der Kochstraße 132 beraten. Die genauen Termine werden hier bekannt gegeben. Jedes Beratungsteam besteht dabei aus 2 Berater*innen und mehreren Sprachmittler*innen und wird von einer*m Volljurist*in betreut. In den anderen Wochen trifft sich das Beratungsteam, um Fälle zu besprechen, E-Mail-Anfragen zu beantworten und Recherchen zu betreiben.
 



Außerdem könnt ihr euch im Folgenden weiter über uns informieren:

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie bitte pr[ät]rlcl.de

 

 

Kooperationspartner*innen

 

Wir als Verein sind sehr an der Kooperation und der damit einhergehenden Vernetzung mit anderen Initiativen, Vereinen und der Universität Leipzig interessiert, um unser Angebot, von der Ausbildung bis zur Beratung, zu verbessern und vielfältig gestalten zu können.

 
 

Mosaik e.V.


Oberstes Anliegen des Vereins ist die Förderung der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, sowie der aktive Einsatz für Chancengleichheit. Ziel ist es ExpertInnenwissen zu bündeln und für neue Projekte positiv zu nutzen. Unser Handeln ist ausgerichtet auf die Verbesserung des gesellschaftlichen Miteinanders und die bestmögliche Nutzung vorhandener Potentiale.

 

Universität Leipzig


Unser Verein steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Christoph Enders.

Prof. Enders ist Innhaber des Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staats- und Verfassungslehre. 

 

Peperoncini e.V.


Wir arbeiten zusammen mit dem Rechtshilfefond Peperoncini, der Asylsuchende bei der Finanzierung von Klageverfahren unterstützt.

Ohne Wertung und auf Augenhöhe mit den Kläger*innen, setzt sich Peperoncini dafür ein, dass Geflüchtete gegen ihre drohende Abschiebung vor Gericht gehen können.